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Impressum

 

 

FAQ
 

Inhaltsverzeichnis
Im Lichte der Astrologie I

Astrologie und der Stern v. Bethlehem
  Was ich unter Astrologie verstehe
  Tierkreiszeichen und Sternzeichen
  Widersprüchliche Methoden
  Was ist ein Personar? - Meine Personare
  Interview Time Magazin
  Sonnenfinsternis
  Zum Astrologie-Fernlehrgang

Udo P. Pohlner


Tier-Astrologie
14.08.2007

Immer wieder werde ich gefragt, ob die Astrologie auch für Tiere hilfreich eingesetzt werden kann. - Und ob, das weiß ich nur zu gut aus eigener leidvoller Erfahrung, so z.B. verstarb meine Lieblingskatze nach einer einfachen Zahnsteinbehandlung! Immer dann, wenn ich meinte mich allein auf mein Gefühl verlassen zu können, im Falle von Operationen oder Krankheiten bei Mensch oder Tier, musste ich leidvoll erleben, dass dieses Gefühl mich immer dann täuschte, wenn es nicht im Einklang mit der himmlischen Ordnung war, also lediglich meinem Wunschdenken oder einer Abwägung entsprang, statt dem, was tatsächlich jetzt ist! - Doch was ist tatsächlich? Können wir überhaupt noch wahrnehmen, was tatsächlich ist - sind wir doch seit frühester Kindheit an unzähligen Prägungen ausgesetzt und übertragen diese vergangenen Prägungen auf die Gegenwart mit der Erwartung, das das Vergangene sich genauso wiederholen werde. Wollen wir wirklich wahrnehmen, was jetzt tatsächlich ist, müssten wir uns von allen unseren subjektiven Prägungen und damit Wertungen frei machen. Wir müssten also in der Mitte - in Meditation - sein. Ein Blick in die Gestirnstände am Himmel zeigt in jedem Fall deren tatsächliche Positionen und  Aspekte und damit die Zeitqualität objektiv an. So kann die Astrologie nicht nur dem Menschen, sondern auch unseren lieben Tieren zielsicher helfen, das Rechte zur richtigen Zeit zu tun bzw. nicht zu tun. (Zur astrologischen Soforthilfe)
 

Im Lichte der Astrologie I
(14.01.2004)

In dem Moment des Interpretierens astrologischer Konstellationen beginnt  meist der große Irrtum der Astrologen und damit die Täuschung des Klienten; denn es wird meist versucht ein psychologisches, philosophisches oder neuzeitliches Deutungsschema den tatsächlichen astrologischen Konstellationen aufzupfropfen. Warum können wir nicht die Astrologie so nehmen wie sie ist, statt sie stets so zu nutzen, wie sie unserer Meinung nach sein sollte? Warum versuchen die meisten Astrologen die Astrologie psychologisch zu untermauern? Wäre es nicht weit besser, die Psychologie astrologisch zu unter-stützen? Braucht die Astrologie eine solche moderne Krücke, um aktuell zu bleiben und sich verkaufen zu lassen? Scheinbar schon! Doch warum das alles, warum die Konstel-lationen stets neu interpretieren, verbiegen, neu definieren, statt sich auf das zu be-schränken was ist, nämlich die tatsächlichen Konstellationen? Warum zeigen gerade die modernen Astrologen dem Menschen nicht mehr auf wer er ist, sondern wie er sein sollte gemäß dem neuesten Denkmodell oder der neuesten Ideologie? Gerade die so genannten  psychologischen Astrologen, die das Spirituelle stolz ausklammern, berufen sich dabei allzu gern auf ihre ganzheitliche Methode. Wie soll das gehen, wie kann etwas ganz-heitlich sein, wenn ein Teil nämlich der IV. Quadrant seiner eigentlichen Essenz beraubt  ganz bewusst ausgeklammert und billig ersetzt wird? So wird die eigentliche Bestimmung bzw. Berufung zum Beruf, die nächste Phase hin zum Ursprünglichen zum Haus der Freunde bzw. Gesinnungsgenossen und das Namenlose, Unendliche, Göttliche schließlich zum Krankenhaus, Gefängnis oder im besten Fall zum Ashram!
   Mal wieder ist es wohl die Geschäftstüchtigkeit, die heute allzu oft Pate steht: der Mensch braucht scheinbar immer wieder etwas Neues, ein neues (Deutungs-) System, neue Namen, neue Bezeichnungen, neue Ausbildungen, neue Denkprogramme und damit neue Software. Dabei ist alles da und würde genügen, wenn wir es so annehmen könnten, wie es ist, statt es gemäß unserer Unwissenheit, unserer Selbstherrlichkeit zu verändern und dann als höheres Wissen zu verkaufen. Woran liegt es, was fehlt uns offensichtlich? Es ist erst einmal die Achtung und Demut vor dem Natürlichen, dem Ursprünglichen, dem Gegenwärtigen, vor Gott und damit dem was ist. Durch unsere Abkoppelung vom Ursprung, dem Ursprünglichen, dem Wahren und Göttlichen ist uns der Wert des Seins verloren gegangen und damit schließlich sogar das Sein. Statt dessen gieren wir immer schneller vermittels unseres unaufhörlichen Denkens nach dem, was werden könnte, doch nicht ist und damit nach der Unwirklichkeit. Dies gilt selbst bis in höchste spirituelle Kreise hinein. Durch solche Bemühungen bzw. Konzentration auf Unwirkliches entzweien wir uns, verlieren unseren Mittelpunkt und damit die Gegenwart.
   Astrologisch heißt das, dass wir mit dem Wissen um unsere Unwissenheit lediglich aufzeigen dürfen, was ist frei von jeder Interpretation bzw. jeder Ideologie. Nur so können wir dem Klienten aufzeigen, was oder wer er von Natur aus ist und was aufgrund dessen gelebt werden will frei von jeder Philosophie oder sonstigen Denkmodellen. Nur ein Astrologe, der sich selbst von allen Denkmodellen, Dogmen und sonstigen Zugehörig-keiten, die zwangsläufig eine Parteilichkeit nach sich ziehen, befreit hat, kann den Klienten neutral und damit unbefangen beraten. Astrologe zu sein oder werden zu wollen ist also gleichzeitig eine spirituelle Entwicklung, eine Aufgabe im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich die Aufgabe aller den Geist bzw. das Bewussteins verbiegenden Ein-flüsse, aller zweckdienlichen Anpassungen, aller Ideologien. Ein Astrologe muss sich also herausnehmen aus allem, muss unparteiisch und damit bewusstseinsmäßig unbefangen, frei von jeden Dogmen, Werten, Leitbildern oder auch Vorstellungen sein, muss ein Outlaw sein, um das Wahre, Wirkliche bei sich und bei anderen sehen und vermitteln zu können. In den Händen eines solchen freien und damit wahrhaftigen Astrologen kann Astrologie wunderbar helfen, unnötiges Leid und Umwege zu ersparen, weil sie stets nur aufzeigt was ist bzw. was bereits geschehen ist, doch nicht was sein sollte und damit keine weiteren bewusstseinsmäßigen Spaltungen inszeniert! Dies geschieht einzig und allein durch Interpretationen. - Entsteht nicht Leid schlechthin immer hier durch diese Art der Spaltung zwischen dem was ist und dem was angeblich sein sollte? -
   Der Mensch, der sich über seine tatsächlichen Anlagen, Talente, Fähigkeiten und sein anlagebedingtes Verhalten, sowie seine Bestimmung nicht im Klaren ist, delegiert die eigentliche Selbsterkenntnis und damit Bewusstwerdung erst einmal an seine Umwelt weg. Die unabwendbare Folge sind Krisen, die ihn zum Nachdenken über sein bisheriges Leben und zu Korrekturen seines Verhaltens und damit zur Selbsterkenntnis anregen müssen. Krisen als Fingerzeig des größten Lehrmeisters - des Lebens - werden jedoch meist schmerzhaft erlebt, weil sie den Menschen unfreiwillig drängen, sein Leben bzw. seine bisherige Lebensführung als Folge seines unwirklichen bzw. gespaltenen Denkens und Strebens in Frage zu stellen und ihn immer wieder auf das zurückwerfen, was ist im Gegensatz zu dem, was seiner Meinung nach sein sollte. Indem der Mensch frühzeitig die Verantwortung für sein Leben in die eigenen Hände nimmt und sich rechtzeitig Klarheit über seine Anlagen und seine natürlichen oder  angenommen Verhaltensweisen, sowie seine Bestimmung verschafft, hört auf sich zweckdienlich anzupassen, nur der Sicher-heit, der Bequemlichkeit, der Anerkennung, des Erfolges, des Geldes wegen, bedarf keiner äußeren Krisen oder scheinbarer Schicksalsschläge, die ihn zu Änderungen in seiner Lebensführung zwingen, weil er ist, was er ist und sein wird, was er schon immer war. (UPP.)


Der Stern von Bethlehem
(21.12.03)

Früh am morgen sah ich die Wiederholung der wissenschaftlichen Sendung mit Prof. Lesch (Astro-Physiker) zur Weihnachtszeit: Er unterhielt sich wie meist mit einem Freund, erzählte, dass damals die drei Weisen aus dem Morgenland Astrologen waren, die die dreifache Konjunktion am Himmel zwischen Jupiter und Saturn gesehen hatten und die himmlische Konstellation mit der Geburt des Messias in Verbindung gebracht hatten. Er sagte weiter, dass diese Konjunktion allerdings 7 Jahre vorher nachweislich stattge-funden und von Jerusalem aus gesehen tatsächlich in Richtung Bethlehem gewiesen hatte. In der Bibel heißt es, dass Jesus zu Lebzeiten von König Herodes geboren wurde; dieser lebte aber in der Zeit um 73-4 v. Chr. Jesus wurde also tatsächlich in der Zeit zwischen 7 - 4 v. Chr. geboren. - Unsere Zeitrechnung stimmt also nicht, wie so vieles andere auch. Denken Sie nur an unsere Monatsbezeichnungen im Jahresverlauf; warum ist z.B. der Dezember (decem = 10) nach unserer Jahreseinteilung der 12. Monat? Warum der Oktober (octo = 8) der 10. Monat. Wir sehen also, dass damals bereits durch Menschenwerk eine alte Ordnung in Unordnung gebracht worden ist. Warum würdigt die heutige Kirche zwar  die  drei  Weisen  aus  dem Morgenland und den  Stern  Bethlehem,

doch nicht die außergewöhnliche astrologische Tatsache, dass jene Weisen eine Planetenkonstellation für das Leben auf Erden gedeutet und Erfolg gehabt hatten? Durch diesen astrologischen Akt war Jesus, der König der Könige zuerst gefunden worden. Darüber hinaus spiegelte sich das himmlische Geschehen in Form von Jupiter dem Stern der Könige und Saturn dem der Juden in dreifacher Konjunktion irdisch auch noch auf eine andere Weise wider: Die Weisen reichten Jesus ihre drei  Gaben, um  zu

sehen, was für ein König er wirklich ist: Gold, Myrre und Weihrauch. Jesus soll alle drei Geschenke angenommen haben. Dies war für die Weisen die Bestätigung, dass Jesus nicht nur ein weltlicher, sondern tatsächlich der König aller drei Reiche ist.
   Von den drei Weisen übernommen, pflegt die Kirche bis heute den Brauch, sich zu Weihnachten zu beschenken. Doch müssten Geschenke richtigerweise nicht vom Weih-nachtsmann, sondern von den drei Weisen und deshalb nicht am Heiligen Abend, sondern am 6. Januar gebracht werden, dem Festtag der Heiligen Drei Könige. Diesen Umstand würdigt heute nur noch Spanien. Dort werden Geschenke am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, gemacht. -
   Warum wird uns soviel vom Weihnachtsmann erzählt? Warum muss die Wissenschaft uns jetzt auf die tatsächlichen biblischen bzw. astrologischen Geschehnisse hinweisen, statt die Kirche als die eigentliche Hüterin des christlichen Glaubens? Warum spricht sich gerade heute die Kirche gegen die Astrologie aus? - Papst Leo X hat die Astrologie doch hoch geschätzt und sogar um 1520 gar eine Professur für Astrologie an der Sapientia, der päpstlichen Universität gegründet. Wirren und Irrungen, einst oder heute? - Passen „...die Sterne des Himmels, die dem Menschen Zeichen sein sollen (Genesis)“ und nachweislich auch waren, heute nicht mehr zur ideologischen Kirchenlehre? - Glauben wir heute lediglich an eine Lehre, an eine Ideologie, an Dogmen statt wirklich zu glauben? - Wie schön die Hoffnung, dass im Wassermannzeitalter die Sterne auf Wahrheit und Freiheit stehen; die Zeit der Täuschungen, Wirrungen und Irrungen läuft aus, auch wenn das vielen Menschen nicht gefallen wird – die Sterne lügen eben nicht - lügen kann bekanntlich nur der Mensch! (UPP.)


Was ich unter Astrologie verstehe

Astrologie ohne Wiedergeburt oder das Göttliche hinter allen planetarischen Erschei-nungen ist undenkbar. Eine Astrologie, die das Göttliche als Prinzip hinter allem Gesche-hen ausschließt, kann dem Menschen nichts bringen, muss sich selbst sogar ad ab-surdum führen. Wer Astrologie erlernen oder in seinem Leben anwenden möchte, sollte sich vergegenwärtigen, dass früher nur die weisesten Menschen Einblicke in die heilige Astrologie hatten. "....und der Herr schuf die Sterne, die dem Menschen Zeichen sein sollen....." (Bibel). Was heute jedoch als Astrologie verkauft wird im Zuge einer "Instant-Mentalität" soll ebenso (wissenschaftlich) und sofort auf Knopfdruck funktionieren, wie der Mensch funktionieren soll. Doch das Leben und damit Gottes Schöpfung ist weit mehr als der verschwindend geringe im wissenschaftlichen Sinne funktionierende Teil. Das Leben, die Gefühle, die Liebe, der Glaube dürfen ebenso wenig auf chemische Reaktionen reduziert werden, wie die Astrologie auf die Mathematik! Astrologie beinhaltet neben dem logisch mathematischen Teil noch den weitaus größeren den analogen Teil. Dieser ana-loge Teil ist ohne intuitives Erahnen des Lebendigen, das alle Erscheinungen durchdringt und beseelt und uns als Teil eines unvorstellbaren Ganzen erkennen lässt, nicht zu begreifen. So wie ein rotes Blutkörperchen ein Teil des menschlichen Körpers ist und Probleme haben dürfte, das Menschsein zu erfassen, so kann wissenschaftliche Astrologie im herkömmlichen Sinne niemals den (Astro-)Logos erahnen oder gar begreifen. Astrologie ist und war eine höchst esoterische Wissenschaft, die dem in den Logos Eingeweihten seit Anbeginn der Tage als Zeichen des Himmels hilfreich zur Seite stand und heute noch steht. Wenn wir wieder fähig sind uns selbst als Teil des Ganzen zu erkennen und demütig schließlich unser göttliches Erbe antreten, statt vom Göttlichen und Natürlichen entwurzelt weiterhin gegen jede himmlische Ordnung zu verstoßen, werden wir auch wie-der in der Lage sein, zu begreifen, was Astrologie wirklich ist und dass sie dem Menschen dienen soll als Zeichen des Himmels!
   Astrologie zu erlernen, weil es Mode ist oder aus pekuniären Motiven heraus, muss ich ablehnen. Falls Sie jedoch in sich in tiefer Ehrfurcht vor dem göttlichen Schöpfungsplan Sehnsucht erspüren, wissen zu wollen, ja zu müssen, um entsprechend im Einklang mit Ihrem Lebensplan und damit der himmlischen Ordnung handeln zu können, dann stehen Sie vor den Pforten der Einweihung in die Astrologie.
   Astrologie kann in dem Sinne nicht gelehrt oder erkauft werden, sie muss von innen her wachsen und kann nur von dem begriffen werden, der für sie reif ist. Eine Ausbildung in Astrologie muss eine Lebensbegleitung sein, eine Unterstützung und Hilfestellung bei der eigenen Erkenntisgewinnung. Mit der bloßen Übermittlung von Techniken oder Deutungs-methoden ist es ganz und gar nicht getan.
   Wissenschaftlich verstandene Astrologie hat den tiefen Sinn und die Bedeutung der Astrologie nicht begriffen. Die wissenschaftliche Annäherung an die Astrologie, die die Wiedergeburt und damit Karma und das göttliche Wirkprinzip hinter alle dem von vorn herein ausklammert und behauptet, dass der Mensch aus sich selbst alles heraus er-schafft, kann nie und nimmer Astrologie begreifen. Darum kann ich nur hoffen, dass die Wissenschaft oder deren Vertreter ihre Finger von dieser heiligen Wissenschaft lassen. (UPP.)


Was unterscheidet esoterische von normaler Astrologie?

Gilt Saturn als der Hüter der Schwelle, so steht im persönlichen Horoskop der MC für jene Grenze, die den III. vom IV. Quadranten trennt und damit unser dem Zeitlichen unterworfenes Bewusstsein vom zeitlosen Spirituellen. Diese Trennung vom Wirklichen, Wahren und Ewigen ist mittlerweile im gängigen wissenschaftlichen und psychologischen Denken derart verankert, dass es für Esoteriker wie Dummheit klingen muss, wenn jene psychologisch arbeitenden Astrologierichtungen  - die das wahre Wesen des IV. Qua-dranten aus Ihrem intellektuell funktionalen Bewusstsein als Aberglaube bereits aus-geklammert haben -,  dennoch als spirituellen Anstrich wie selbstverständlich von Ganz-heitlichkeit ihrer Vorgehens- und Deutungsweise reden. - Dem esoterischen Astrologen stellt sich jedoch seit alters her die Frage aller Fragen, wie es dem Menschen möglich wird vom III. in den vierten Quadranten und damit von der Endlichkeit und Vergänglichkeit zur Unendlichkeit und Unvergänglichkeit zu gelangen. Steht der III. Quadrant im Horoskop für das Bewusstsein schlechthin, so liegt es nahe anzunehmen, dass das Bewusstsein bereits eine sehr spirituelle Qualität angenommen haben muss, bevor Einblick oder gar Eintritt in den vierten Quadranten gelingen kann... weiter


Widersprüch_
liche Methoden

Immer wieder taucht die Frage auf, ob die Astrologie überhaupt noch funktionieren kann, da es doch so viele widersprüchliche Methoden und schließlich auch Schulen gibt. In der Tat, selbst den geübten Astrologen mag die Vielfalt verwirren und ihn immer wieder dazu veranlassen, über den eigenen astrologischen Standpunkt nachzudenken. Wer sich in dieser Frage bewusstseinsmäßig nicht im Sinne dessen, was Astrologie ursprünglich also im Sinne des göttlichen Ursprungs meint und will, über die allzu menschlichen Streitereien erheben kann, mag an dieser Frage selbst ins Zweifeln kommen. Doch auch jenen Astro-logen und Ratsuchenden kann geholfen werden. Die Methoden fungieren nämlich nicht anders als Brillen mit denen der Astrologe versucht, Aussagen aus den Konstellationen am Himmel für den betreffenden Menschen auf der Erde zu machen. Nun wissen wir, dass der eine Mensch jene Sehstärke und ein anderer eine völlig andere braucht, um sehen und damit erkennen zu können. Es wäre nun töricht, wenn wir allen Menschen die gleiche Brillenstärke verschreiben wollten! Wichtig ist deshalb, dass sich jeder seine Brille sucht, mit der er erkennen kann. Doch sollte sich jeder Astrologe davor hüten, seine Methode (Brille) als die einzig richtige zu bezeichnen und vielleicht noch gegen andere Methoden vorzugehen!


Funktioniert 
die Astrologie durch die Verschiebung der Tierkreis-
zeichen noch?

Diese Frage bezieht sich auf das Verhältnis der Sternbilder zur Ekliptik, also der scheinbaren Sonnenbahn, auf das sich das Bezugssystem der Astrologie bezieht. Die Sternbilder werden durch Fixsterne am Himmel gebildet und sind ganz verschieden groß, ja sie überlappen sich teilweise sogar. Die Ekliptik als die jährliche Bahn der Erde um die Sonne bzw. die Bahn der Sonne von der Erde aus gesehen, ist in 12 gleiche Sektoren geteilt und dient den Astronomen und Astrologen als Koordinatensystem für die Bestim-mung von Planetenpositionen durch die Angabe von ekliptischer Länge und Breite in Gradzahlen vom Widderpunkt (0°) aus gemessen und zwar gegen den Uhrzeigersinn. Die Wahl des Frühlingspunktes als dem Punkt, an dem sich die Sonne zur Tag-und-Nachtgleiche im Frühling zwischen dem 20. und 21. März befindet, wird Äquinoktium ge-nannt. Dieser Punkt auf der Ekliptik ist mathematisch durch den Schnittpunkt der Äqua-torebene der Erde mit der Ebene der Erdbahn um die Sonne, also der Ekliptik,definiert. Da die Erdachse nicht feststeht, sondern durch die Erdrotation und die durch die un-gleichmäßig verteilte Masse bedingte Kreiselbewegung taumelt, verschiebt sich der Wid- derpunkt rückwärts vor dem Hintergrund der Sternbilder; er wandert gewissermaßen durch die Sternbilder vom Fisch über den Wassermann zum Widder. Diese Wanderung wird Präzession genannt und vollzieht sich in etwa 26.000 Jahren einmal durch die gesamten Sternenbilder. (Hier finden Sie näheres zu den Zeitaltern). Heute befindet sich der Frühlingspunkt des Tierkreises vor dem Hintergrund des Sternbildes Wassermann. Daher sprechen wir vom Wassermann-Zeitalter. Da die abendländische Astrologie den Fixsternhintergrund nicht weiter berücksichtigt, sondern als Bezugssystem das gleiche Koordinatensystem wie die Astronomen - nämlich die Ekliptik - verwendet, funktioniert sie natürlich unabhängig von der Verschiebung der Sternbilder. Daher wird auch in Zukunft der Frühlingsanfang exakt auf 0° Widder liegen.


Was ist ein Personar?

Der Begriff Personar stammt von Peter Orban und Ingrid Zinnel. Ein Personar wird  als Übergang der Sonne über die einzelnen Radixplaneten berechnet. Im Buch "Personare - die zwölf Personen im Innern der Seele" (Rowohlt Taschenbuch, 1992) haben die beiden Autoren diese Technik vorgestellt. Sie stützt sich auf der Erkenntnis, dass jeder Mensch aus einer Vielzahl von seelischen Teilpersönlichkeiten besteht. Will man z.B. untersuchen, wie es mit der Mond-Persönlichkeit eines Menschen aussieht, so  ist dafür das Mond-Personar zuständig. Es errechnet sich auf den Moment, zu dem die Sonne im ersten Lebensjahr die Stelle des Geburtsmondes erreicht. Das Mond-Personar gibt demnach nähere Auskunft über die seelische Seite im Menschen und gilt nach Orban und Zinnel als das wichtigste Personar. Das Merkur-Personar liefert erweiterte Hinweise auf die Funktionalität im physischen und psychischen Sinne, sowie die Adaptionsfähigkeit des Menschen an die Lebensnotwendigkeiten. Das Venus-Personar beschreibt das Liebes- und Hingabevermögen, die Sinnlichkeit, sowie den Genuss- und sexuellen Aspekt. - Das Mars-Personar offenbart den inneren Krieger, die instinktive Selbstdurchsetzung. - Das Jupiter-Personar gibt Auskunft über die Sinnhaftigkeit des Lebens, sowie den religiösen Aspekt im Leben. - Das Saturn-Personar steht für die Bestimmung, den höheren Auftrag, sowie für das Schicksal (Karma) und dessen Lektionen - Das Uranus-Personar gibt Antworten auf Fragen nach dem Thema Wandlung und Loslösung bzw. Freiheit Auskunft. - Das Neptun-Personar erhellt jene Bereiche der Persönlichkeit, die mit Transzendenz, aber auch mit Illusion und Auflösung zu tun haben. - Das Pluto-Personar beschreibt die verdrängten Themen und Inhalte und damit die Schattenseiten im Leben, sowie die Abhängigkeit von Meinungen, Vorstellungen und ideologischen Prägungen.

 


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