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Muster-Horoskop
Original Kinder-Horoskop (ohne Grafiken)

Angefertigt am 24.10.99 für 
(Michael W. geb. am 26.09.87, 23:29 MEZ. in München)

 

Sehr geehrte Frau B. - lieber Michael,

die Elementübersicht ist insofern für die Erziehung von Michael wichtig, damit Sie einen Überblick über die von Natur aus gegebenen Polaritäten von Michael bekommen und entsprechende Erziehungsarbeit leisten können. Die aufgeführten elementaren Polaritäten sind zwar vorgegeben, doch sind diese nicht starr, sondern werden sich im Laufe des Lebens verändern, sei es nun durch erzieherische, kulturelle, soziologische oder einfach auch durch das Alter bedingte Einflüsse. Gerade wegen der genannten Entwicklungsmöglichkeiten stellt die Elementübersicht für Sie ein wichtiges Hilfsmittel in jungen Jahren dafür dar, dass Sie Ihre Erziehungsziele von Zeit zu Zeit immer wieder dahingehend überprüfen können, ob Sie Michael gemäß dessen von Natur gegebenen Anlagen erziehen oder aber so, wie Sie bzw. die Gesellschaft es für richtig hält! Das ist also ein sehr wichtiger Punkt. Wollen Sie, dass Michael ein wohl funktionierendes und angepasstes Produkt der Gesellschaft mit all deren Ein­flüssen und Wirkungen wird, oder aber ein natürliches Individuum, das sich lebt so wie es seinen ureigensten Anlagen entspricht und damit bestmögliche Chancen hat glücklich zu werden? –

Das letztendliche Ziel einer jeden Persönlichkeitsoptimierung und damit Ihr erzieherisches Ziel in Bezug auf die Elemente von Michal besteht darin, ihm bei der Entfaltung seiner dominierenden Ele­mente in deren positivsten Form zu unterstützen. Hier spielen natürlich die Werte mit hinein, die wir als wünschenswert erachten. Später heißt es dann für Michael sich nach der vollständigen Entwicklung jener dominanten Elemente darum zu bemühen, die unterdurchschnittlich schwach vorhandenen Elemente in seine Persönlichkeit zu integrieren, also auf Ergänzung zu gehen mit dem Ziele, schließlich alle vorhandenen elementaren Anlagen bestmöglich zu leben und zu verwirklichen.

 Allein aufgrund Ihres Elementspiegels lassen sich bereits folgende Grundzüge von Michaels Charakters erkennen:

 
Heteronome Dominanz
Die Element-Übersicht zeigt sehr schön, dass bei Michael zwar ein gesundes Gleichgewicht zwischen Aktiv- und Passivkräften, sowie zwischen den subjektiven und objektiven Kräften besteht, dass jedoch die heteronomen Anlagen - und dort insbesondere das Wasser-Element - dominieren. So dürfte es Michael anlagebedingt schwer fallen, sich in der so genannten harten Realität durchzu­setzen, denn Michaels Stärken liegen jenseits des Grobmateriellen, sondern vielmehr im seelischen und emotionalen Bereich, so dass Michael vorwiegend durch sein Fühlen bzw. Mitgefühl und Einfühlungsvermögen diesem Mangel an materieller Durchsetzungskraft entgegenwirken kann. Da Michael sich durch den Anteil an Wasserelement wunderbar in die Sorgen, Nöte, Wünsche und Bedürfnisse der Mitmenschen einfühlen kann, ist Michael beinahe schon auto­matisch in allen Dienstleistungsberufen erfolgreich, in denen primär Einfühlungsvermögen in menschliche Belange, Sorgen und Nöte erforderlich ist gefolgt von Wissen, Fachkenntnissen und Kreativität.

Michaels positiven allgemeinen Charakteranlagen:
Als der wohl empfindsamste aller Kombinationstypen vermag Michael seine seelischen Wünschen und Bedürfnissen Tiefe zu geben und ande-rerseits durch sein Denkvermögen eine gewisse Distanz zu seinen Sehnsüchten und damit die Übersicht zu bewahren. So verfügt Michael über ein bemerkenswertes Einfühlungsvermögen, über spezielle Fä­higkeiten im Umgang mit Menschen, sowie eine kreative Begabung. Daher ist Michael bestens für alle Berufe geeignet, in denen der Mensch und dessen Seele im Mittelpunkt stehen, also für alle psychologischen, seelsorgerischen, sozialen oder auch medizinisch helfenden Berufsrichtungen. Darüber hinaus kann sich Michael durch sein feines Wahrnehmungsvermögen relativ leicht selbst erkennen und erforschen, so dass Michael sich selbst sehr gut erkennen kann.

Michaels negativen allgemeinen Charakteranlagen:
Unter Michaels Elementdisposition finden sich im Negativfall meist gerade jene Menschen, die sich zu sehr in Gefühlen, Träumen, Sehnsüchten und in Gedanken verlieren, also vorwiegend in der Theorie leben. So finden wir unter dieser Elementbetonung häufig jene Träumer und Denker, die keinen Sinn für feste Formen oder Strukturen ha­ben, sehr unzufrieden sind und sich leichter als die anderen Typen aus der harten Reali­tät in Scheinwelten - und das im Extremfall über Alkohol oder Drogen - flüchten, weil sie das Gefühl haben, sich in dieser Welt nicht verwirklichen zu können, in der doch nur das Geld zählt.


Michaels Überbetonung von Wasser-Element

Michaels Überbetonung von Wasser-Element kann bei ihm zu einer Überempfindlichkeit von Gefühlsreaktionen und zu einer eher kindlich-emotionalen Abhängigkeit erst einmal von seiner Mutter und später dann in Zweierbeziehungen von seinen jeweiligen Part­nerinnen führen. Michael neigt nämlich dazu, sein eigenes Ich mit all seinen Forderungen und willentli­chen Absichten aufzugeben zugunsten der von ihm geliebten Menschen. Liegt die Stärke seiner elementaren Überbetonung in der außerordentlichen Empfänglichkeit für seelische Wahrnehmungen aller Art, so gehen mit dieser Disposition auch Ängste vor dem autonomen Subjektsein, vor Einsamkeit und davor verlassen zu werden einher. Solche Ängste können im Bereich der partnerschaftlichen Liebe etwa folgendermaßen umschrieben werden:

„Ich brauche Dich, weil ich Dich liebe - und ich liebe Dich, weil ich Dich  brauche!“

Daher ist es wichtig für Michael sich rechtzeitig kompensatorisch um Eigeninitiati­ve, Eigenver­antwortung und emotionale Unabhängigkeit zu bemühen, damit er nicht eines Tages gerade wegen seiner Friedfertigkeit und wegen der für ihn so notwendigen Liebe eine subtile Form der Aggression gegen seine Partner und Partnerinnen richtet. Solche versteckten Aggressionen könnten so ausse­hen, dass er jenen ständig die Schuld für seine sich aus vermeintlicher Liebe selbst auferlegte Dulderrolle vor Augen hält, was wiederum im Extrem­fall und unter ganz besonders unglücklichen Umständen zu der speziellen Form von Aggression führen kann:

„Wenn Du mich verlässt, dann bringe ich mich um.“


Elementbedingte psychische Reaktionsweisen
Ferner lassen sich aus Michaels Elementübersicht sehr schön seine psychischen Reaktionsweisen ablesen, die das Gesamtbild stark modifizieren und gekennzeichnet sind von Wille, Tat, Ehr­geiz und Strebsamkeit. Wichtig ist daher, dass bei der Erziehung darauf geachtet wird, dass er diese psychischen Anlagen auch lebt, denn falls Michael diese verdrängt bzw. unterdrückt, dann kann sich diese Energie gegen ihn richten und ihn über den Mechanismus des Somatisierens krankmachen!


Michaels Modus Operandi

Allgemeine Disposition
Michaels Modus operandi, also die Art und Weise wie Michael auf seine Umwelt reagiert bzw. wie er sich seinen Mitmenschen zeigt, ist von einer empfindsamen und einfühlsamen Note geprägt. Vermag Michael sich auf der einen Seite leicht in die Gefühlswelten seiner Mitmenschen hinein zu versetzen, so reagiert Michael allerdings auf der anderen Seite recht allergisch, wenn von ihm verlangt wird, sich dauerhaft anzupassen oder unterzuordnen; denn dann wird Michael schnell rebel­lisch und hat in solchen Situationen Schwierigkeiten mit der Beherrschung seiner eigenen Gefühle. Doch bis es soweit kommt, hat Michael meist aufgrund seines Liebes- und Anpassungsvermögens und aufgrund seiner den Partner idealisierenden und dadurch sehr un­realistischen mentalen Anlage lange schon zu lange gegen seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse bzw. gegen die Realität gelebt.

Ungerichtete Aggressionspotenziale – schwaches Vaterbild
Die Art und Weise wie Michael auf seine Umwelt reagiert, ist darüber hinaus dadurch gekennzeichnet, dass er sich selbst physisch und psychisch und damit seine Nächsten überfordert. Ein Grund hierfür kann in seinem mangelnden Selbstwertgefühl liegen, weil er meint, sich nicht genügend durchsetzen zu können bzw. zuwenig zu leisten. Dies kann wiederum eine Kompensation für sein schwaches Vaterbild bzw. darauf zurückzuführen sein, dass sein Vater ihm gegenüber keine Vorbildfunktion ausgeübt hat. Die daraus resultierenden Überkompensationen sind mit Angst befrachtet und aggressiver Natur. Es fällt Michael daher schwer sich normal zu leben und zu geben, zumal Michael sich aufgrund des Mangels sehr leicht an anderen oder einem Ideal orientiert. In all diesen Fällen handelt in Wahrheit daher nicht er; denn Michael ist fremdbestimmt. Diese Fremdbestimmung wird Michael früher oder später jedoch vor Augen geführt werden müssen, etwa durch Umstände, gegen die Michael rebelliert, doch die er widerwillig akzeptieren muss, damit er sich selbst findet und lernt sich als ein freies Individuum angemessen in seinem Umfeld durchzusetzen, zu leben und zu verwirklichen. Doch darf Michael nicht von heute auf morgen diese Fremdorientierung aufgeben; denn sie bietet Michael stellvertretend Sicherheit und Zugehörigkeit und überdeckt somit seine latenten Existenzängste und Entscheidungsschwächen.

Aufgrund seiner emotionalen Anspannung hat Michael grundsätzlich Schwierigkeiten sich und seine Wirkungen auf sein Umfeld und seine Nächsten richtig einzuschätzen. Ein weiterer Grund liegt darin verborgen, dass Michael sich innerlich weigert, emotionale Eigenbedürfnisse spontan und frei fließend geschehen zu lassen, so z.B. Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinen Nächsten sogleich und in einer angemessenen Weise auszutragen. Statt dessen neigt Michael weit mehr dazu, die natürlichen Reaktionen, die an solche Bedürfnisse bzw. Situationen gekoppelt sind, entweder vor sich zu leugnen - doch damit nur die Energie verstärkt bzw. die Situation verschlimmert -, oder aber sich über intelligente Rechtfertigungen von diesen Bedürfnissen bzw. Situationen zu trennen mit der Folge, dass sich mit der Zeit ein nicht gelöstes Energiepotential in ihm anstaut. Dieses Energiepotenzial muss sich dann allerdings wie ein Blitz aus heiterem Himmel an anderer Stelle, die scheinbar keinen Zusammenhang mit der ursächlichen Situation aufweist, explosionsartig entladen. Aufgrund solcher Reaktionsweisen ohne offensichtlichen Zusammenhang ist Michael natürlich von seinen Nächsten nur schwer einschätzbar. Durch diese Mechanismen bedingt, kann Michael natürlich auch überkompensieren, also nur noch das machen, was er will oder wünscht. Sein eigenes Wollen und Wünschen würde dann übersteigert, indem er ihm eine überpersönliche Note verleiht. Was dadurch geschieht wäre nichts anderes, als dass Michael seinem Ego ein kosmisches Mäntelchen umhängt und es damit nur noch mehr stärkt, statt es zu bremsen oder gar zu mindern. Vorsicht also vor versteckten Ego-Kräften, etwa davor, überpersönlich Großes leisten oder schaffen zu wollen; denn solche Motive und die damit verbundenen Aktionen würden früher oder später aufgehoben!  

     Durch die Absicht seiner Anlagen, nämlich Michael jenseits egoistischer Machenschaften zu entwickeln, wird Michael durch zeitliche und räumliche Verlagerung seiner Aggressionen bzw. durch Überkompensation seiner Selbstdurchsetzung relativ leicht immer wieder Situationen inszenieren, ja geradezu heraufbeschwören, die solch eine Aufhebung herbeiführen. Dies kann geschehen durch irgendwelche spitze Bemerkungen oder aber durch unbewusste Handlungen. Gemeinsam ist allen Inszenierungen, dass Michael sich keiner Schuld bewusst ist. Dies ist tatsächlich so, weil psychische Energie sich nicht vernichten - wohl unterdrücken oder verlagern bzw. verschieben - lässt, um dann an andere Stelle und ohne offensichtliche Schuld des Eigners, mit doppelter Stärke wieder zum Vorschein zu kommen.

      Das Positive an dieser Disposition ist, dass Michael nach entsprechenden Auslösungen - ja selbst nach Niederlagen - immer wieder neuen Mut fasst, aufsteht und weitergeht. Ferner kann Michael dieses Energiepotential positiv nutzen, wenn er seine Lebensphilosophie vom reinen „Ziel-denken“, das er immer dann, wenn es gilt durchzuhalten oder ein Ziel zu erreichen, durchaus nützlich ist, ergänzt etwa durch „der Weg ist das Ziel“. Dann wird Michael nämlich plötzlich Talente und Fähigkeiten entdecken, die bei reinem Zieldenken zu kurz gekommen wären. Seine große Lektion, die seine markante Disposition symbolisch darstellt, lautet, das rechte harmonische Maß zu finden zwischen dem Bedürfnis nach Transformation und Freiheit, nach dem Neuen und Ungewöhnlichen auf der einen und der übernommenen Verantwortung mit all ihren Folgeerscheinungen auf der anderen Seite.

Michaels Wesensmerkmale

Allgemeines
Leicht vermag man Michael an seiner einfühlsamen, weichen, aber auch emotionalen Art zu erkennen, an seinem weichen Kern, der schüchtern und fürsorglich, idealistisch und dadurch eher etwas naiv ist und sich darum gern mit einer harten selbstbewussten Schale umgibt, einmal um nicht unnötigerweise verletzt zu werden und dann, um dem Druck von Seiten der harten Realität besser standhalten zu können. Ist Michael einfühlsam, vertrauensselig und gutmütig von seinem Wesen her, so zei­gt Michael sich seinen Mitmenschen gegenüber besonders in jungen Jahren stark idealistisch bzw. idealisierend von seinem Denken her, später jedoch nach Enttäuschungen eher zurückhaltend und manchmal auch misstrauisch, um weiteren Enttäuschungen vorzubeugen. Neben der einfühl­samen, intuitiven und beeinflussbaren Komponente seines Wesens zeigt sich aber auch eine zielstrebige und selbstbewusste Art, die Michael mit den Jahren immer unangepasster werden und seine eigene Individualität erkennen und entwickeln lässt. Auf diesem Wege ist es für die Entwicklung seiner sensiblen Anlagen wichtig, dass Michael sich stets einen Ort bewahrt, an den Michael sich zurückziehen kann; denn sonst würde sich Michael in einen für seine Wesensaus­bildung schädlichen Dauerstress hineinmanövrieren.

Irrationales Verhalten – erbliche Belastung väterlicherseits
Michaels wesensbedingte hohe Empfänglichkeit für psychische Wahrnehmungen, für neuzeitliche und künstleri­sche Realitäten, verleiht ihm eine gewisse Faszination und ermöglicht ihm auf der einen Seite Erkenntnisse zu gewinnen, die anderen verborgen bleiben. Doch bis Michael zu diesen hinter der äußeren Form verborgenen Wirklichkeiten vordringt, muss er mit so manchen schmerzhaften Enttäuschungen (frei von Täuschungen) rechnen, sei es nun in der Liebe oder aber in seinen sonstigen Unternehmungen. Die Ursache liegt Michaels Sen­sibilität und seinem subjektiven Empfindungsvermögen begründet, die ihn in Verbindung mit seiner hohen Faszinationsfähigkeit sehr stark beeindruckbar und damit auch beeinfluss-bar macht. Dadurch sind Michaels Handlungen für andere und auch für ihn selbst nicht immer logisch nachvollziehbar. Daher ist es wichtig, dass Michael sich möglichst früh einen Zugang zu seinen eigenen inneren Werten verschafft, damit er nicht durch fremde Vorbilder oder Leitbilder erst enttäuscht und doch wieder auf sich selbst zurückgeworfen werden muss. Solche Enttäuschungen können im Extremfall für Michael sehr nachteilig sein, weil er dadurch orientierungslos, sehr schnell depressiv und psychisch labil werden könnte. In solchen oder überhaupt in seelisch schwierigen Zeiten könnte Michael leichter als andere Menschen zu Alkohol, Medikamenten oder Drogen greifen. Dieser Teil seines Wesens bzw. seines Verhaltens stammt von der väterlichen Seite. Anzunehmen ist daher, dass Michaels Vater alkohol-, tabletten- oder drogensüchtig ist.

       Diese erbliche Vorbelastung wirkt sich bei Michael insbesondere mental – also durch die Art und Qualität seines Denkens und Wahrnehmens - und psychisch aus, d.h. in Form seines irrationalen Denkens und schließlich seines Handelns, dass auf seinen eigenen Empfindungen basiert, aber nachhaltig von dem genannten irrationalen Denken beeinflusst wird und zu den Fehlhandlungen führen wird, über die Michael der Wirklichkeit hinter den Ent-Täuschungen begegnen soll.

Michaels Psyche

Allgemeine Disposition
Die hohe Sensibilität und Empfindsamkeit in Verbindung mit starken inneren Sehn­süchten und Wunschbildern macht Michael für vorherrschende Stimmungen und Gemütszu­stände relativ störanfällig, was durch seine Neigung zu Stim­mungsschwankungen und Launenhaftig­keit noch verstärkt werden kann. So sollte Michael recht­zeitig lernen sich von unerwünschten psychischen Einflüssen zu schützen, indem er sich davon distanziert statt sich allzu gern damit zu identifizieren. Da sein Bewusstsein beinahe stets offen ist für neue Gedanken und Begegnungen, kann Michael seine Psyche besonders in enttäuschenden Fällen leicht überfordern. In diesem Fall wird er seine Psyche mit einem Schutzkorsett umgeben. Wodurch er sich allerdings von seinen ei­gentlichen Wünschen und Bedürfnissen abschneiden würde. Wichtig ist von daher, dass Michael sich genügend Zeit und Ruhe für sich nimmt, um all die Eindrücke und Erlebnisse auch in der rechten Art und Weise verarbeiten zu können, statt jene Empfindungen zu pauschalisieren und zu einem Seelekorsett zu verdichten, dass seine wahren Gefühle und Empfindungen schließlich ersetzt. - Von seiner psychischen Anlage her braucht Michael seelische Nähe und Geborgenheit; fehlt diese oder dominieren Sorgen und Nöte, dann kann sich dieses auf seine Nahrungsaufnahme negativ auswirken: entweder könnte Michael gar nichts mehr essen oder aber würde versuchen fehlende seelische Nähe und Geborgenheit durch ein Zuviel an Nahrung auszugleichen.

Unterdrücktes subjektives Leben und Erleben – erbliche Belastung mütterlicherseits
Vordergründig bringt Michael anlagebedingt ein sehr hohes Maß an Subjektivität, Selbstwahrnehmung, an Schönheit und Empfindungsfähigkeit im Ausdruck und Verhalten mit. Doch dieses feine, zarte, subjektive seelische Potential wird von einem mächtigen Schatten überdeckt, so dass dieses feine Empfindungspotential sich in dieser ursprünglichen Form nicht leben und verwirklichen kann. Dieser mächtige Schatten geht von seiner Mutter bzw. deren extrem vorstellungsbezogenen und lebensfeindlichen Prägung während der Zeit der Schwangerschaft aus. Die Folge war, dass Michaels ursprünglichen Anlagen für ein persönliches, subjektives emotionales Leben und Erleben vollständig überlagert und damit fremdbesetzt worden sind durch seine Mutter. Die Folge war, dass in Michaels Unterbewusstsein seit der Geburt, aber auch ganz besonders durch den traumatischen Zeitraum im Alter von ein bis zwei Jahren, starke lebensfeindliche, mit Hass auf die Mutter und damit zusammenhängende Schuldgefühlen und einhergehenden Selbstzerstörungstendenzen befrachtete Engramme angelegt worden sind.

In seinem Leben können sich diese Engramme dadurch bemerkbar machen, dass Michael sich erst Leitfiguren, Autoritäten oder Idole zum Vorbild nimmt und dann jenen schließlich nacheifern wird. Nach dieser Entwicklungsphase wird Michael früher oder später seine Vorstellungen, Prinzipien und emotionalen Neigungen uneingeschränkt leben und verwirklichen wollen. In diesem Bestreben könnte Michael dann selbst dog-matisch und auch fanatisch agieren. Typisch dabei ist, dass Michael seine gesamte Gefühlswelt durch solche Vorstellungen bzw. Ideologien zu überlagern versucht, damit er nicht an jene schmerzhaften, mit Wut, Hass, Vernichtung und Schuld befrachteten Erlebnisse aus seiner Kindheit erinnert wird. Solch eine ideologische bzw. leitbildorientierte Überdeckung seiner wahren Empfindungsnatur soll ihm Sicherheit und Beständigkeit im Seelischen garantieren.

Anzunehmen ist, dass Michael erst über die Extreme gehen wird bevor er in seine eigene Mitte gelangt. Das bedeutet, dass er über die erlittene Unterdrückung seiner Seelennatur und damit die Verhinderung seiner freien emotionalen Entwicklung später selbst andere in seine für das Seelische als Ersatz fungierenden Vorstellungen und ideologischen Prinzipien zwängen wird. Um diese Entwicklung abzukürzen, ist es wichtig, dass Michael ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt, das möglichst frei ist von fremden Vorstellungen oder Prinzipien und ihn hin zu seiner eigenen Seele führt. Der Weg dorthin ist seine ursprüngliche Wunschnatur. Das Mittel, um ihn sicher dorthin zu führen die Annahme, Achtung, Wertschätzung und Liebe. 

 Bedenken sollte Michael, eine Übersteigerung bzw. ein strenges oder gar fanatisches Vorgehen basiert nahezu immer auf Minder-wertigkeitsgefühlen, also darauf, dass er selbst seelisch unterdrückt und an der freien Entfaltung seiner ureigensten seelischen Wünsche und Bedürfnisse gehindert wurde. Sein seelisches Entwicklungsziel muss daher lauten, in die Mitte zu gelangen, also sich weder fremd bestimmen zu lassen, noch andere fremd bestimmen zu wollen! - Angehen sollte Michael daher seine frühkindlichen Blockierungen, Traumata und Unter-drückungen möglichst freiwillig durch eine fachkundige Therapie. Andernfalls müssten ihm jene nicht gelösten Engramme in seinem späteren Leben personifiziert – über die Liebe! - wieder begegnen!

Die Psyche – Ort dynamischer Transformationen
Durch Michaels traumatisches Erleben und die Fremdbesetzung seines seelischen Eigenlebens bedingt ist seine Psyche der Ort, an dem mächtige transformatorische Prozesse ablau­fen, die allesamt das letztendliche Ziel haben, ihn zu befreien von jenem dunklen Schatten und zurück zu führen zu jener zarten subjektiven Empfindsamkeit, die ein wesentlicher Teil seines Wesens war. Darüber hinaus werden jene transformatorischen Prozesse Michael immer wieder mit seinen unbewussten Schuldgefühlen aus jener frühester Kindheit konfrontieren, mit der Wut, Verachtung und den Vernichtungsgefühlen, die er seiner Mutter und damit auch dem Weiblichen gegenüber empfindet. Diese Engramme werden ihn magisch anziehen, verbotene Wünsche und Empfindungen zu haben und schließlich auch erleben zu wollen. Dies wird ein Lebensthema sein und ihm zur Optimierung über Reinigung und Läuterung wieder vorgelegt werden im Alter zwischen 51 und 52 Jahren. Erst dann wird er vollständig von seinen Engrammen befreit werden können, oder aber hinabstürzen in die Höllenglut seelischer Verzweiflung durch Unterdrückung, Entfremdung, Selbstbestrafungs- und Selbstzerstörungstendenzen und seelischer Ohnmacht.

Diese Engramme haben lebens- und liebesfeindlichen Charakter und können Michael, falls er sich nicht rechtzeitig um die Bewusstwerdung und Aufarbeitung jener traumatischen Erlebnisse bemüht, schließlich emotional so extrem empfinden lassen, dass er sich durch die daraus resultierenden emotionalen Handlungen selbst körperlich und psychisch schädigen oder gar zerstören könnte.

     Aus den erwähnten Gründen heraus steht Michaels Psyche ständig unter einem enormen psychischen Stirb- und Werdeprozess, weil er einmal in sich das Verlangen verspürt, alles anders machen zu müssen als er es von seinen Eltern in Form von z.B. Ablehnung, Verboten oder Erwartungen und Werten mitbekommen hat und dann, weil er in sich das Verlangen verspürt, durch eigenes leidvolles Erleben nur jene tiefen psychischen Erfahrungen machen zu können, die seine Seele reinigen und läutern.

Jene Engramme bewirken ferner, dass Michael immer dann, wenn es um sein eigenes emotionales Erleben geht, mit einer unbeugsamen Energie und Hingabe seine Absichten verfolgen kann. Doch dabei sollte Michael sich - als eine Art Selbstbestrafung, eben weil er unbewusst glaubt, Schlechtes getan zu haben bzw. zu tun -, davor hüten zu streng oder gar zerstörerisch mit sich selbst zu verfahren. Es gilt also für Michael gerade auf der emotionalen Ebene Selbsterkenntnis ohne Angst und Furcht vor den Engrammen zu praktizieren, um dann zu lernen, sich selbst mit all seinen (verborgenen) Seiten erst einmal anzunehmen und schließlich auch zu lieben. Da hiermit ein Kind völlig überfordert ist, bedarf Michael der liebevollen und geschulten Hilfe. Solch eine Hilfe ist nicht zuletzt deshalb zu empfehlen, weil gerade jene Bereiche, die in der Psychologie als Engramme bzw. Schattenseiten der Psyche be­zeichnet werden, von Michael als traumatische Erlebnisse natürlicherweise verdrängt werden. Hinzu kommt, dass jene Engramme in keiner Weise seinem Selbstbildnis entsprechen; daher verdrängt er diese nicht nur, sondern bekämpft und verdammt diese. Im Extremfall wird Michael versuchen, sein Selbstbildnis radikal zu zerstören.

Je mehr Michael jene dunklen Seiten seiner Psyche verdrängt, desto sicherer werden diese ihm wieder in Form von Menschen, mit denen er unausweichlich konfrontiert wird, vor Au­gen geführt. So bekommt Michael die Chance, jene abgespaltenen bzw. verdrängten und verhassten Teile als zu seinem Seelenleben gehörig zu erkennen, als gleichwertige Wesensteile anzunehmen, zu transformieren und schließlich zu integrieren. Auf der partnerschaftlichen Ebene werden ihm seine Engramme insbesondere über die Untugend Eifersucht wieder begegnen als jene Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

Traumatische Liebesdisposition
Speziell der Bereich Liebe und Erotik ist bei Michael untrennbar mit seinen traumatischen emotionalen Strukturen verbunden. Hier ist also der Bereich, an dem sich Michaels seelische Traumata am deutlichsten widerspiegeln werden, falls er sich nicht zuvor intensiv z.B. durch eine Therapie damit auseinandersetzt. Hier wird er unausweichlich mit Eifersucht, Verlustängsten, aber auch gegebenenfalls mit seiner noch nicht verarbeiteten Wut oder seinem Hass auf das weibliche Geschlecht konfrontiert. Dies kann sehr versteckt geschehen und vielleicht erst dann zum Vorschein kommen, wenn sich seine Kindheitstrauma wiederholen und damit erneut auslösen. Das Partnerschaftliche wird ihn darüber hinaus mit seiner belasteten Sexualität konfrontieren. Durch sie kann er wunderschön erkennen, ob er wieder ursprünglich oder aber durch sein erotisches und sexuelles Verhalten fremden Wertvorstellungen Genüge leistet.

Kinder oder auch Tiere sind für Michael insofern sehr wichtig, als jene durch deren ungezwungenes und spontanes Verhalten ihm wunderschön zeigen können, was natürlich und damit für ihn gut ist. Kinder könnten Michael die für ihn so wichtige Anerkennung schenken. Falls Michael sich gegen die Karriere und für Kinder entscheiden wird, müsste er sich jedoch davor hüten, seinen Kindern seine eigenen Vorstellungen und Prinzipien aufdrängen zu wollen; Michael würden in solch einem Fall nur entsprechende Gegenkräfte ernten.

     Würde dieser private Bereich fehlen, dann müsste Michael seinen starken seelischen und schöpferischen Kräften eine neue Verwirklichungs-ebene anbieten, etwa, indem er Karriere machen und dann schließlich durch sein großes Engagement im Mittelpunkt stehen will, um dann die ersehnte Bewunderung, Anerkennung, Verehrung und Liebe dann ersatzweise so zu bekommen. Wichtig ist also, dass Michael entweder privat oder beruflich einen Bereich haben wird, wo er als das einmalige Individuum, das er ja wirklich ist, anerkannt und geliebt wird.

Psychosomatische Erscheinungen
Falls Michael sich seine inneren Kräfte, zu denen insbesondere seine Sexualkraft zählt, neben den genannten Traumata, Unterdrückungen und Fremdbestimmungen nicht bewusst macht, muss er damit rechnen, psychosomatisch zu erkranken. Solche psychosomatische Krankheits-erscheinungen wären also nichts anderes als eine der letzten Möglichkeiten seiner Seele auf solche Unterdrückungen hinzuweisen und für einen Ausgleich zu sorgen. Das, was Michael also nicht wahrhaben will bzw. jene Fremdbestimmungen, die seine Psyche belasten, somatisieren sich gewissermaßen auf die Körperebene und werden dann dort sichtbar und für Michael greifbar und damit therapierbar. Selbstverständlich braucht Michael es nicht soweit kommen zu lassen, wenn er sich freiwillig um seine individuellen seelischen Wünsche und Bedürfnisse kümmert und diese lebt und verwirklicht.

Hingabe an die eigenen seelischen Wünsche und Bedürfnisse
Der Weg aus dem Schatten über seiner Seele führt Michael dahin wieder zu lernen, spontan und subjektiv zu handeln und seine eigenen Gefühlen und Empfindungen zu leben, nicht zuletzt, weil er dadurch auch einen ganz wesentlichen Teil seiner Selbstbestätigung beziehen kann. Daher soll und muss Michael seine Empfindungen, Wünsche und Bedürfnisse aus vollem Gemüt zum Ausdruck bringen! Vermeiden sollte Michael unbedingt, ein liebes Kind sein zu wollen, dass den Erwartungen der anderen entspricht. Er soll den Mut haben sich so zu verhalten und damit so zu le­ben, wie er eigentlich seelisch empfindet. Auch wenn Michael durchaus in der Lage ist, seine eigenen psychischen Bedürf­nisse den Er­wartungen der anderen anzupassen, entspricht es nicht seiner Anlage, seine seelischen Wünsche und Bedürfnisse durch eine angepasste, passive oder auch introvertierte Lebensweise zu leben. Michael braucht die aktive subjektive aus den Tiefen seines Gemütes entspringende Betätigung, also gewissermaßen das in Handlung umgesetzte Ge­fühl und Empfinden. Bis Michael sich soweit entwickelt hat, könnte er zeitweilig ein angepasstes bzw. unterwürfiges und hilfloses Verhalten an den Tag legen.

Gelingt es Michael nicht, sich selbst zu leben gemäß seinen Gefühlen und Empfindungen, dann wird er später bevorzugt Menschen und Partner(innen) anziehen, die sich erst einmal durch ein sehr hohes gefühlsmäßiges Engagement und ein hohes Maß an Kreativität auszeichnen, mit der Zeit aber erlahmen und schließlich sogar seine eigenen Selbstverwirklichungsbestrebungen behindern, wenn nicht sogar unterdrücken. Hierdurch soll Michael nämlich wieder auf seine ureigenste Anlage zurückgeworfen werden, um zu lernen seine Gefühle und Empfindungen frei zu leben und zu verwirklichen. Darüber hinaus kann sich durch solche erlebten Partnerschaften bei Michael ein Interesse für Psychologie oder Philosophie entwickeln, um schließlich herauszufinden, warum und wozu ihm all das passiert.

Damit Michael nun nicht hilflos seinem hohen Gefühls- und Empfindungsanlagen oder auch den erwähnten Engrammen ausgeliefert ist, hat Michael eine Anlage zu klarem und vor allen Dingen strukturiertem Denken mitbekommen. Achten muss er jedoch darauf, dass nicht ein Teil überwiegt, also weder der gefühlsmäßige und Engramm beladene, noch der strukturierte mentale Teil. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, wenn Michael von Zeit zu Zeit seine Vorstellungen, Ansichten und Wertvorstellungen überprüft, ob diese nicht zu streng oder gar hart durch die gemachten Lebenserfahrungen geworden sind. Der Schlüssel zur Bewältigung seiner Engramme liegt in der Weichheit, nicht in der Härte! Weichheit bedeutet in der höchsten Form Liebe!

 

Seelische Verwirklichung wider Anlagen der Persönlichkeit
Ohne jenen Schatten bzw. die genannten Engramme ist Michael eine Seele von Mensch; daher sollte er seine Anlagen und Fähigkeiten am besten auch nur im Sinne seiner Seele verwirklichen. Doch gerade das dürfte durch die erwähnten Prägungen alles andere als einfach für ihn sein. Darum wird wohl zeitlebens ein innerer Kampf in Michael zwischen den Erfordernissen seiner Seele, die nach Befreiung förmlich schreit und denen seiner Schattenpersönlichkeit vorherrschen. Ideal wäre, wenn Michael seine Seele zur eigentlichen Bühne und zum Steuermann seines Lebens machen würde und sich nicht von den genannten traumatischen Einflüssen bzw. später von gesellschaftlichen oder sonstige Erfordernissen seines Egos abbringen lassen würde, die Bedürfnisse seiner Seele zu leben. Unterstützen Sie daher unbedingt Michael dahin gehend, dass Sie ihn von Anfang an nahe legen, nicht das zu machen oder erreichen zu wollen, was andere von ihm erwarten oder großartig finden, sondern alleine das, was er in sich erspürt und ihm aus der Tiefe seiner Seele Glück verheißt.

Liebe und Sexualität

Allgemeine Disposition
Für Michael ist ein von Harmonie und seelischem Einfühlen und Verstehen getragenes Privatleben für sein Wohlergehen besonders wichtig.  So sehr Michael innere und äußere Sicherheit benötigt, so sehr muss er in seinem Leben mit inneren und äußeren Umbrüchen und Umstellungen rechnen; dies gilt insbesondere für das Thema Liebe und Partnerschaft. Ein Grund dafür liegt in seiner Neigung allzu idealistisch an diese Themen heranzugehen. Dennoch werden solche Umbrüche wohl nie so gewaltig sein, dass Michael darun­ter zusammenbrechen wird – es sei denn, sie lösen die bereits genannten Engramme und damit die Selbstzerstörungsneigungen aus.

      Gern sucht sich Michael im späteren Leben reifere Partnerinnen, an die er sich anlehnen und die ihm Verantwortung abnehmen können. Interessanterweise zeigen sich bei Michael große Ablösungsprobleme, ja selbst dann, wenn Michael erkannt hat, dass seine Partnerin nicht zu ihm passt. Glück in der Liebe und Partnerschaft wird bei Michael in sehr hohem Maß davon abhängen, inwieweit er sich von seinen Illusionen befreit, zu sich selbst gefunden und stehen gelernt und damit schließlich in sich selbst all das geschaffen hat, was er in einer Partnerin allzu gern sucht. Gleichberechtigung sollte daher ein erklärtes Ziel für seine Partnerschaft sein. Das muss für Michael auch bedeuten, nicht darauf zu vertrauen, durch seine Partnerin von den notwendigen eigenen Anstrengungen in Bezug auf die Optimierung seiner Persönlichkeit und die Übernahme von Verantwortung herumzukommen.

    Wichtig ist erst einmal für das Thema Liebe, Sexualität und Partnerschaft, dass Michael sich vertrauensvoll seiner Partnerin hingeben kann, und er emotionale und auch materielle Sicherheit zu bieten vermag, um seinen latenten Existenzängsten jede Existenzberechtigung zu nehmen. So schön solch eine Liebe bzw. Partnerschaft auch wäre, so sicher sollte Michael sein, dass er die­se Sicherheit in sich selbst schaffen muss, um jedem Gefühl der Abhängigkeit oder des Ausgeliefertseins vorzubeugen. Auch wäre in diesem Idealfalle ein weiteres Problem gemeistert, nämlich das des Loslassens. Hat Michael nämlich nicht seine eigene Sicherheit gefunden, wird es Michael aus emotionalen und Sicherheitsgründen schwer fallen eine Partnerin loszulassen. Da für Michael das Moment der Sicherheit und Verlässlichkeit enorm wichtig ist, kann das zu einer späten festen Bindung führen, was kein Nachteil wäre. Übereilen sollte Michael daher nichts, sondern solange warten, bis er von innen und von seinem Verstand her weiß, dass nun die Zeit für eine feste Bindung gekommen ist. Solch eine Zeit wird für ihn im Alter von ca. 38 Jahren kommen. Im Alter von 21 Jahren wird er Gefahr zu blauäugig in eine Beziehung laufen!

Partnerschaft und Ehe

Die aggressive Komponente
Auch seine ungerichtete Aggressivität bzw. sein Modus operandi wird am deutlichsten eine Widerspiegelung im Bereich seiner Partnerschaften finden. Daher gilt hier für Michael ganz besonders den rechten Ausgleich zu finden zwischen seinem Drang sich partnerschaftlich angenommen, emotional geborgen und sicher zu fühlen und der Notwendigkeit, seine wahren Gefühle und Bedürfnisse frei von falschen Idealen oder Fremdbe-setzungen leben zu müssen. Nur falls Michael diese Synthese gelingen wird, falls er sich also weder unterdrücken lässt noch überkompensieren oder gar mit Macht seine Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen versuchen wird, wirkt seine diesbezügliche Dynamik nicht ungünstig für eine Ehe oder Partnerschaft, sondern kann ihr viele neue Inspirationen und Wachstumsanreize verleihen. Im anderen Fall jedoch könnten sich neben Unfallnei-gungen - die psychologisch bei Michael nichts anderes sind als Verlagerungen verleugneter Probleme auf die physische Ebene -, auch sehr leicht partnerschaftliche Auseinandersetzungen bis zur Trennung (Scheidung) zeigen.

      Seine Partnerwahl sollte Michael aus zweierlei Gründen betont besonnen vornehmen, einmal weil Michael dazu neigt, sein geschwächtes Vaterbild durch eine starke Partnerin ausgleichen zu wollen und dann, weil er - nach Enttäuschungen - allzu leicht schließlich an spontanen Zufallsbekanntschaften hängen bleibt, die seinem labilen psychischen Zustand nur noch verstärken  und ihn gefährlich nahe mit Alkohol, Tabletten oder Drogen konfrontieren. Diese Gefahr besteht insbesondere, wenn Michael etwa 21-22 Jahre alt sein wird. Falls Michael sich eine starke Partnerin suchen wird, muss Michael darauf achten, ob diese tatsächlich stark ist, oder aber lediglich scheinstark ist, also lediglich Härte und damit einhergehende Übergriffe demonstriert. Darum sollte Michael sehr vorsichtig mit Partnerinnen sein, die eine starke Skorpionbesetzung  bzw. eine dominante Plutokonstellation im Horoskop aufweisen. Ferner sollte er jene Partnerinnen meiden, die eine starke Fischbesetzung oder dominante Neptunkonstellation aufweisen; denn jene Partnerinnen würden nur sein Suchtpotential und damit sein väterliches Erbe aktivieren. Falls seine Partnerin deutlich älter sein wird als Michael, sollte Michael lediglich Vorsorge treffen, dass diese ihn nicht in seiner weiteren freien Entwicklung hindert.

Begegnungsoffenheit, Bindungsschwäche wider unstillbares Liebesverlangen
Da Michael anlagebedingt durch sein unstillbares und auch unerfüllbares Verlangen nach der übergroßen grenzenlosen bzw. überirdischen Liebe Schwierigkeiten hat, eine reale irdische und damit alltägliche Beziehung einzugehen, tendiert er dahin, stets begegnungsoffen zu sein, ohne jedoch wirklich bereit zu sein, eine (alltägliche) Beziehung einzugehen. Dies geschieht nicht zuletzt aus dem unbestimmten Wissen heraus, dass diese ihn ja früher oder später doch nur enttäuschen wird. Daher hat er Schwierigkeiten, seine eigene Linie bzw. seine partnerschaftliche Selbstverwirklichung im Umgang mit seinen Mitmenschen zu definieren und durchzusetzen. So zeichnen sich grundsätzlich bei Michael erst einmal Probleme ab, Traum und Wirklichkeit zu trennen bzw. anschließend seine inneren Traumbilder zu erden, um diese für den Alltag lebensfähig zu machen. Michael spürt, dass jede Begegnung, jede Beziehung das Ende seines Traumes bedeutet. Daher fällt es ihm schwer, sein Ideal von Partnerschaft gegen eine reale Partnerschaft einzutauschen. Verantwortlich hierfür ist darüber hinaus seine von Zeit zu Zeit einsetzende und den Blick für alle festen irdischen Strukturen und Gesetze auflösende Subjektivität, die ihn entgegen seiner sonstigen Veranlagung in einen Strudel der Illusion und Täuschung hineinzuziehen vermag, aus dem er nur schwer wieder herauskommt. Dies gilt insbesondere, wenn Michael in solchen Momenten Entscheidungen mit Konsequenzen trifft.

Da Michael im Hinblick auf seine partnerschaftlichen Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse außerge­wöhnlich empfindet und zum Übersensibilisieren neigt, überhöht die Liebe dieses Thema bis ins Übermenschliche. Dies wiederum kann mitverantwortlich für das Misslingen des Versuches sein, solch eine Liebe – die in Wahrheit nur eine Vorstellung, ein Ideal von der Liebe und Partnerschaft ist -  einzubetten in eine feste Beziehung für den Alltag und damit für das Leben.

      Eine weitere partnerschaftliche Auswirkung seiner außergewöhnlichen partnerschaftlichen Wunschbilder und Liebesideale ist die Entfernung von der Realität, die bewirken kann, dass Michael sehr leicht unter die Einflüsse des Liebespartners geraten und von daher manipuliert werden kann.


Liebesideale künstlerisch leben
Gerade diese Tendenz, die Realität bzw. wenn es um die Liebespartnerin oder sein Ideal von der Liebe geht, nicht sehen und leben zu wollen, hat zur Folge, dass Michael sich entweder einen Schutzmecha­nismus zulegen muss, der es ihm gestattet, ungeliebte psychische Inhalte abzuschotten, um in der rauen materiellen Realität überleben zu können oder aber sein feines Empfin­dungsvermögen in konstruktive künstlerische Kanäle leiten muss, um so in diesen Welten - etwa der musischen oder künstlerisch-schöpferischen, schöngeistigen Welt (Malerei) - ein dankbares Betätigungs-feld bzw. eine Projektionsfläche für seine Visionen, Träume und Sehnsüchte zu finden. Solch ein Betätigungsfeld kann Michael durchaus als Ersatz für die partnerschaftli­che Seite dienen, denn seine Anlage aus der harten Realität in andere Dimensionen des Seins zu flüchten, kann sich wunderschön auch auf seine berufliche Tätigkeiten verlagern. Dies ist möglich, zumal Michael gerade versucht wegen der Sehnsucht nach partnerschaftlicher Zärtlichkeit und hingebungsvoller Nähe der Enttäuschung und das war alles zu entgehen und dadurch offen ist für noch höhere Dimensionen des Glücks, et­wa spirituelle Liebeserlebnisse in Form von Meditation oder durch eines Meisters Nähe.

     Ferner ist Michael gerade wegen der schwer zu definierenden Vorstellungen von Idealen in Verbindung mit unbewussten Konditionierungen nicht nur sehr anfällig für Täuschungen bzw. Ent­täuschungen in der Partnerschaft, sondern auch bei der Umsetzung seiner beruflichen Tätigkeit. Das wiederum kann sein seelisches Gleichge­wicht empfindlich stören, da Michael auf der einen Seite sehr hohe Ideale hat, die nur schwer zu erfüllen sind und auf der anderen Seite aber durch unbewusste Wün­sche und Motivationen immer wieder auf der partnerschaftlichen Seite zu heimlichen Roman­zen bzw. im beruflichen Bereich in finanzielle Unternehmungen getrieben und ausgenutzt werden kann, wodurch Michael genau das Glück, nach dem er sich so sehr sehnt, selbst wieder davonjagt.

      Mitverantwortlich hierfür ist wiederum seine Anlage im partnerschaftlichen und auch beruflichen Bereich gerade dort helfen und lieben zu wollen, wo ungewöhnliche Zustände vorherrschen, etwa durch Krankheit oder sonstige ungewöhnliche Umstände. Zu solchen Umständen zählen z.B. sich nur in Verheiratete zu verlieben oder in jene, die niemals zu erreichen sind. Diese Strategie setzt Michael unbewusst ein, um der Angst vor einem banalen partnerschaftlichen Alltag bzw. Leben entfliehen und nicht seiner Träume und Ideale beraubt werden zu können.

Wichtig für Michael ist gerade im partnerschaftlichen und beruflichen Bereich, eine unnach­giebige Entschlossenheit, ehrlich zu sich selbst und seinen wahren Wünschen und Bedürfnis­sen zu sein, denn in seinem Unterbewusstsein liegt der Schlüssel zu seinem Lebensschicksal. Michael sollte also in allen beruflichen und emotionalen Angelegenheiten sehr bedacht und reali­stisch vorgehen. Seinen Idealismus kann Michael besser in religiöser oder beruflich-künstlerischer als in partnerschaftlicher Hinsicht verwirklichen, da letztlich seinem Idealmaßstab keine Partnerin aus Fleisch und Blut standhalten wird.

Michael muss sich ganz besonders um eine objektive und wahrhaftige Perspektive von sich selbst und dem was er im Hinblick auf seine partner-schaftlichen Fragen will frei von jeder Illusion bemühen; denn in Bezug auf sich selbst neigt er dazu manipuliert zu werden und aufgrund dessen gegen seine eigenen Anlagen zu leben.

      Michaels hohes Maß an Subjektivismus bedeutet je nach seinem in­neren Entwicklungs­grad für seine Partnerschaften, dass er die Anlage zu idealistischen und hohen Idealen in der Liebe mit in eine Partnerbeziehung einfließen lassen kann, aber auch sehr anfällig ist für die illusionäre Variante, die sich früher oder später durch verworrene bis chaotische Um­stände manifestiert und eine dauerhafte Partnerschaft erheblich beeinträchtigen kann. -

      Was Michael nun (wann) widerfährt, hängt von seiner inneren Reife ab. Achten sollte Michael darauf, dass seine Partnerin das für eine Partnerschaft notwendige Maß an Ethik und Moral mitbringt. Beide sollten darüber hinaus Offenheit und Ehrlichkeit verbunden mit Treue und Achtung füreinander als unbedingte Voraussetzungen zum Gelingen einer harmonischen und stabilen Partnerschaft pflegen. Dann hat Michael gute Chancen, eine stabile Partnerschaft führen zu können.

       Im Hinblick auf Teilhaberschaften kann sich genau diese partnerschaftliche Anlage bei Michael kritisch auswirken, etwa in Form von ungün-stigen Verträgen oder Abkommen; denn Michael muss mit Täuschungen oder sogar auch mit Betrug von Seiten seiner Partner rechnen. Hier muss Michael also betont vorsichtig sein, denn seine Lektion lautet für jede Art von Partnerschaf­t:

„Was ist wahrhaftig und wirklich und was ist Schein, Betrug oder Illusion?“

Michaels Empfinden und Denken

Da Michaels Psyche sehr sensibel und daher relativ leicht verletzbar ist, neigt Michael zur Vorsicht und besonders dann zu einem eher kritischen bzw. sogar negativen Denken und Empfinden, falls er bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat. Da seine Gefühlslage und damit auch sein Denken und Empfinden auch gleichzeitig an sein materielles Sicherheitsempfinden gekoppelt ist, können sich in Zeiten schwankender Gefühle bzw. negativen Denkens auch sehr leicht materielle Verlustängste einstellen. Diese Wechselwirkung zwischen Psyche und Denken als Signifikator eines eher labilen Gemüts versucht Michael daher durch äußere bzw. ideologische Sicherheiten zu kompensieren.

Sein intuitives Empfindungsvermögen ist anlagebedingt stark entwickelt. So verfügt Michael auch über eine gute Phantasie und Ideen- und Gedankenreichtum. Durch seine Feinfühligkeit in Verbindung mit seiner guten Auffassungsgabe vermag Michael recht leicht komplexere Zusam­menhänge zu erkennen und zu begreifen, doch nicht auf logische Art und Weise, sondern auf intuitive. Auch könnte Michaels Denkvermögen als Stabilisierungselement und damit als Ausgleich für seine hohe Sensibilität nutzen. Hat Michael von seiner psychischen Anlage her betrachtet zu wenig Form und Struktur, vergleichbar mit Wasser, so muss Michael über ein diszipliniertes oder prinzipienorientiertes Denkvermögen diesen Mangel an festen Formen, um nicht im Meer der Träume, Visionen und auch Illusionen unterzugehen. Darüber hinaus würde Michael solch eine Denkqualität auch noch behilflich sein, seine psychisch wahrgenommenen Wünsche und Bedürfnisse besser erfassen und artikulieren zu können. Achten sollte Michael darauf, das keine dieser Denk- bzw. Empfindungsqualitäten dominiert: Würde Michaels Prinzipiendenken die Kontrolle über seine psychischen Empfindungen bekommen, würde er sich von seiner eigentlichen Bestimmung, nämlich überpersönliche Wahrnehmungen bildhaft wahrzunehmen und gegebenenfalls öffentlich zu machen, abschneiden. Und würden jene Visionen bzw. Empfindungen alleinig dominieren, dann würden dadurch alle Vernunftgründe außer Acht geraten. 

In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass die erbliche Belastung durch den Vater maßgebliche Voraussetzung für Michaels Bestimmung ist, d.h. Michael hat sich diesen Vater ausgesucht, um seine Bestimmung überhaupt im wahrsten Sinne des Wortes angehen zu können!

Berufung, Beruf und Erfolg


Berufung
Im Hinblick auf Michaels Berufung spielen seine Träume, Visionen und Empfindungen eine entscheidende Rolle. Diese gilt es erst einmal über Bewusstwerdung als solche zu erkennen, um sie dann in eine geeignete Form sichtbar für andere Menschen zu fassen. Solche Formen sind erst einmal bildhafter Natur, die dann z.B. auch in Worte oder andere feste Formen wie Stein, Marmor etc gefasst werden können. Es geht bei Michael also im Wesentlichen darum, sein zartes Empfindungsvermögen auf seelischen Wegen (s. unter Psyche) schließlich zu seiner Berufung zu erheben, um diese dann in einer geeigneten Form, also etwa durch künstlerisches Wirken nach außen sichtbar zu tragen.

Grundsätzliche Disposition
Mit transformatorischen Prozessen bzw. Veränderungen in seinen Lebens- und Arbeitsbedingungen muss Michael immer wieder rechnen; denn auf diesen Gebieten soll Michael sich seiner Eigentümlichkeiten in Bezug auf seine Arbeit und Leistungsbereitschaft bewusst werden, nämlich zu sehr vorstellungsbezogen zu verhalten. So kann Michael unter unbefriedigenden seelischen Lebensbedingungen sehr leicht sein Heil in der Arbeit suchen und dort leistungsorientiert bis hin zum Workaholicer werden. - Die transformatorischen Prozesse in seinem Arbeitsleben dienen Michael insbesondere dazu, Mut und Entschlossenheit durch die eigene Leistungsfähigkeit zu gewinnen, aber dann auch diese für seine individuelle (seelische) Selbstverwirklichung einzusetzen, statt sich anzupassen und womöglich seelisch selbst zu verleugnen, nur um gesellschaftlich über-nommene Vorstellungen von Arbeit und Erfolg zu verwirklichen, die seiner Seele fremd sind.

Achten sollte Michael also gerade in Verbindung mit seiner Arbeit oder Tätigkeit darauf sich nicht von anderen Menschen oder Partnern unterdrücken zu lassen. Verhindern kann Michael dieses, indem er es sich möglichst früh zur Pflicht macht, nur noch all das zu tun, was er von seiner Seele her für gut und richtig empfindet. Lernt Michael sich als Mensch und Seele unangepasst zu verhalten, d.h. frei von aus seiner Kindheit unbewusst wirkenden Schuldgefühlen, die ihn geprägt haben, dass es besser ist, keine Gefühle zu zeigen, sondern sich anzupassen und zu funktionieren, dann hat Michael einen wesentlichen Schritt in seiner Entwicklung als Mensch und Persönlichkeit gemacht. Nutzt Michael seine Chance und Gelegenheit durch diese Disposition, seine seelischen Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und vor allen Dingen auch zu zeigen, ist er befreit von dem Korsett, das seine Seele verhüllt. Vermeiden sollte Michael jedoch jedes Extrem und statt dessen den goldenen Mittelweg wählen.

Kreative Arbeitsbedingungen – keine Routinearbeiten
Anlagebedingt neigt Michael dazu, seine Freiheitspotentiale in der Arbeit leben und verwirklichen zu wollen. Eine Folge kann sein, dass Michael daher aus all jenen Arbeits- und Lebensbedingungen auszubrechen versuchen wird, die ihn einengen oder die zu konservativ sind. Wichtig ist daher, dass Michael arbeitsmäßig über genügend Freiräume verfügt und sich seinem eigenen Lebensrhythmus entsprechend leben und verwirklichen kann. Die eigentliche Chance und Gelegenheit hinter dieser Anlage besteht jedoch darin, dass Michael die Wechselwirkung zwischen seinem Denken und Handeln auf der einen und den ihn umgebenden Lebens- und Arbeitsbedingungen erkennt. Michael kann also durch eine Erweiterung seines Bewusstseins und der damit einher gehenden Änderung seiner inneren Einstellung tatsächlich seine äußeren Lebens- und Arbeitsbedingungen verändern. Frei wird Michael also erst dann, wenn er sich all jener Verhaltensmuster bewusst wird, die noch durch seine Erziehung und vor allen Dingen durch die Normen und Werte der Gesellschaft auf ihn einwirken und ihn in der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit hindern. Je mehr Michael sich durch solche Einflüsse eingeengt fühlen wird, desto heftiger wird Michael sich schließlich gegen solche Reglementierungen wehren.

Arbeit als Broterwerb, sowie Routinearbeiten sind für Michael nichts. Michael liebt und braucht die Abwechslung, die kreative Herausforderung und stets neue Perspektiven, sonst wird Michael sich unterdrückt und seiner kreativen Möglichkeiten beraubt fühlen. Geeignet für seine Selbst-verwirklichung über die Arbeit sind alle neuzeitlich-kommunikativen bzw. wissensorientierte Tätigkeiten. So besteht bei Michael Interesse für Psychologie, Astrologie, für die Beziehung zwischen Körper, Arbeit und Gesundheit und damit auch für neuzeitliche Therapiemethoden. Durch sein gutes Beobachtungsvermögen kann Michael auf all diesen Gebieten zu erstaunlichen Erkenntnissen kommen.

      Die Schattenseite seiner neuzeitlichen Anlagen liegt darin, dass Michael relativ leicht krank wird, wenn er sich über seine Arbeit nicht entfalten kann oder aber sich nicht genügend Ruhe und Erholung gönnen wird; so neigt Michael zu allergischen Reaktionen im physischen und psychischen Sinne, wenn er in seiner freien Entfaltung unterdrückt wird. Ferner sollte Michael sich einen Kanal suchen, der es ihm gestattet, seine Emotionen zu leben; denn andernfalls könnten sich seine nicht gelebten Emotionen autoaggressiv auswirken und seine Nerven strapazieren. Wichtig ist somit, dass Michael regelmäßig Entspannungsübungen praktiziert, sei es nun durch das Autogene Training oder aber durch Hatha-Yoga; denn dadurch findet die für Michael so wichtige Wechselwirkung zwischen seinem Geist bzw. den Nerven und seinem Körper statt.   

Erfolgsaussichten
Was seinen Erfolg und seine Karriere angeht, so zeichnen sich hier erst einmal zwei Tendenzen ab, nämlich auf der einen Seite ein ehrgeiziges Verlangen nach Beachtung und Anerkennung in Verbindung mit dem Wunsche, nach außen beruflich etwas darstellen und aufsteigen zu wollen, und dann auf der anderen Seite aber ein relatives Unvermögen, sich mit den dafür erforderlichen Ellenbogen auch durchzusetzen. Der Grund liegt wie oben bereits ausgeführt nicht zuletzt in seiner psychischen Feinfühligkeit begründet, so dass sein eigenes Licht bzw. sein kreatives und intuitives künstlerisches Leistungsvermögen häufig unter dem Scheffle verborgen bleibt, falls dieses nicht gefördert bzw. entdeckt wird.

Beruflich ist Michael alles in allem eher anpassungsfähig als zielstrebig, weil er über empfängliche, gefühlsbetonte und dienende Anlagen verfügt. Daher ist sein Berufsschicksal grundsätzlich mehr von Glücksfällen, Zufällen und unerwarteten Umständen geprägt als durch eine bewusste Karriereplanung. Eine Ausnahme sei erwähnt, nämlich falls Michael seine Seele unterdrückt und kompensatorisch nur noch nach Anerkennung und Erfolg wie ein Verrückter strebt und seiner Kreativität mit Drogen unterstützt. In diesem Fall wird er Erfolg haben bis zum körperlichen und seelischen Zusammenbruch.

Ob sein Beruf auch in Richtung seiner inneren Berufung gelagert ist, hängt sehr stark davon ab, ob er sich bereits eine von all jenen Berufs-gruppen aussuchen wird, die ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen voraussetzen, die sich durch Menschlichkeit, Herzlichkeit und Liebe zum Mitmenschen auszeichnen, also grundsätzlich alle Dienstleistungsberufe, insbesondere dann alle karitativen Berufe, Heilberufe oder psychologische, astrologische oder seelsorgerische Berufsgruppen. Und dann sind da noch die kreativ-künstlerischen Richtungen, die sehr viel intuitives Einfühlungsvermögen verlangen, wie etwa die Musik, Malerei oder auch das Schauspiel.


In Harmonie mit dem Inneren zum Erfolg
Michaels Weg zum Erfolg ist der Weg des Ausgleichs, des Friedens und der Harmonie, der Verfeinerung des seelischen Empfindens und der Liebesfähigkeit und der Gerechtigkeit. Daher sollte Michael seine großen Ziele mit Besonnenheit, Diplomatie und Intuition angehen, statt hektisch, einseitig oder kopflastig. Michael wird viele Kompromisse auf dem Weg zum Erfolg eingehen müssen; doch darf Michael das nicht stören, sondern bestärken in seinem Bemühen, die Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde innerhalb und außerhalb seiner Persönlichkeit auszugleichen. Unter-stützend wirkt dabei seine mentale Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit. Der Nachteil besteht darin, dass Michael sich aufgrund seiner An-passungsfähigkeit und Friedfertigkeit leichter als andere Menschen von seinen Plänen, Vorhaben und Zielen abbringen lässt. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass Michael wichtige Entscheidungen aufschiebt oder wichtige Termine vergisst oder einfach nur unentschlossen ist und dadurch seine Chancen und Möglichkeiten nicht nutzt.

Grundsätzlich eignen sich für seine Verhaltensanlage all jene Berufsrichtungen, die soziale Kompetenz, Empathie, Führungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein verlangen. Daher eignen sich archetypisch all jene Berufsrichtungen für seine Verhaltensanlagen, die genau diese Qualitäten zur Bedingung haben, so z.B. diplomatische Dienste, Schlichtungs- und Schiedsstellen. Geeignet sind ebenso alle Gruppentätigkeiten, die Michael jedoch Platz zur Profilierung lassen müssen. Darüber hinaus eignen sich für Michael all jene Berufe, die mit Recht, Ordnung und Gerechtigkeit zu tun haben, besonders wenn es sich um Menschenrechte, Naturrechte und damit verbunden Naturschutz geht.

Speziell eignet sich beruflich für Michael eine weitere große Berufsgruppe, nämlich die künstlerische, psychologische und pädagogische. So sollte Michael seine Talente und Fähigkeiten frühzeitig pflegen: Beschäftigen sollte sich daher Michael mit den bildenden Künsten, der Musik, dem Schauspiel bis hin zur Literatur. Ebenso eignen sich für Michael all jene Berufe, bei denen Michael seinen sehr guten Farb- und Formensinn zur Anwendung bringen kann. Dazu zählen alle Berufe, die mit Design, Mode und Schönheit, Ästhetik, Schmuck, Kunst oder Fotografie zu tun haben. Dies gilt insbesondere, wenn es um die Gestaltung von Wohnräumen, also der Innenarchitektur geht.

Bei den psychologischen Berufsrichtungen eignen sich für Michael besonders solche Richtungen, die sich speziell mit der Analyse seelischer Prozesse beschäftigen, und jene, die der Darstellung und Bewusstwerdung innerseelischer Vorgänge dienen, wie z.B. die therapeutische oder auch pädagogische, heilpädagogische (Walldorfpädagogik) oder kunsterzieherische Richtungen.


Als Mensch und Seele wirken
Ganz gleich was Michael beruflich später tatsächlich machen wird, wichtig ist, dass er als unbedingte innere Notwendigkeit darauf achtet, ein gutes Betriebsklima vorzufinden, in dem er sich als Mensch und Seele leben und entfalten kann; denn Anfein­dungen, Intrigen oder Zurücksetzungen können Michael nicht nur die schönsten Arbeiten zutiefst verleiden, sondern ihn darüber hinaus auch noch krankmachen.

     Darüber hinaus sollte in jedem Falle Michael darauf achten, genügend Freiraum zu haben, damit er seinen seelischen Reichtum und seine künstlerische Kreativität zur Entfaltung bringen und sein relatives Unvermögen sich dauerhaft anpassen oder gar unterordnen zu können, kompensieren kann.

Michaels beruflichen Ambitionen sollten sich in jedem Fall auf Begegnungen, auf öffentliches oder soziales Wirken ausrichten. In solch ein Betätigungsfeld, besonders wenn es schöpferisch bzw. künstlerisch oder pädagogisch gelagert ist, könnte Michael sich mit Haut und Haaren, sowie seine Träumen, Visionen oder auch Wünsche einbringen.

Körper und Gesundheit

Allgemeine Disposition

Falls Michael beruflich nicht die benötigte Anerkennung auch in Form von Lob oder Anerkennung bekommt, bedarf er dann auf der privaten Seite eines entsprechenden Ausgleichs. Fehlt auch hier die erwartete Resonanz, können sich bei Michael leicht all jene Krankheitsmerkmale zeigen, die in der medizinischen Diagnostik unter psychosomatisch geführt werden, wie z. B. Magenbe­schwerden (Gastritis), Verdauungsstörungen oder Kopfschmerzen.

·        Seine Gesamtkonstitution ist stark kreislaufabhängig; so kann in psychischen oder körperlichen Krisenzeiten schnell sein Kreislauf zusam-menbrechen.

·        Wichtig für das einwandfreie Funktionieren seiner Gehirnfunktionen ist sein physischer Zustand. Trainieren sollte Michael von daher seinen Kreislauf, damit sein Gehirn stets ausreichend versorgt wird. In Stresssituationen kann sich bei Michael relativ leicht ein Kloß im Hals, sowie Schluckbeschwerden  einstellen.

·        Seine Schleimhäute sind sehr fein und von daher empfindlich. Stress legt sich leicht bei Michael auf den Magen und beeinträchtigt negativ seine Körperentgiftung. Ferner ist er anfällig für Lebensmittelvergiftungen. Eine Stressfolge könnten Hautausschlag oder Pickel sein, die nach einer Normalisierung seiner Lebensbedingungen wieder verschwinden.

·        Für Michaels seelisches Gleichgewicht ist eine befriedigende und auch geregelte Lebensweise wichtig. Ist Michael hyperaktiv und seelisch unausgeglichen, dann muss Michael mit Nierenfunktionsstörungen rechnen.

 

Partnerschaftliche Auswirkungen
Werden seine unrealistisch hohen Liebeserwartungen und Liebesideale nicht erfüllt - was anzunehmen ist -, kann sich dieses Unglück recht schnell körperlich manifestieren, etwa in Form von Nieren- oder Bauchspeicheldrüsenproblemen. Unter schwierigen Lebensumständen kann das wiederum sogar zu neurotischen Reaktionen oder psychischen Erkrankungen oder auch zu Drogen- und Tablettenmissbrauch führen.

Seine Aggressionspotenziale - Autoaggression
Krankheitsbezüglich können Michaels ungerichteten Aggressionspotenziale besonders im Falle von Unterdrückungen seiner eigenen emotionalen Bedürfnisse sehr leicht zu Wirbelsäulenleiden, Venenentzündungen, Nervenentzündungen, Verkrampfungen oder Zerrungen führen. Ferner besteht in akuten Entscheidungssituationen Unfall- bzw. Operationsneigung. Bei solchen Unfällen wären z.B. Hals-Wirbelsäulen-Syndrome besonders dann typische Auswirkungen, wenn sich Michael in Lebenssituationen befindet, denen er sich beugen muss. Ferner sind typisch für seine ungerichteten Aggressionspotentiale Schnittverletzungen oder auch Muskel- oder Sehnendurchtrennungen. Neben dieser unbewussten Variante, die durch das Leben z.B. in Form von Unfällen auf ihn zurückkommen kann, könnte er seine Aggressionspotentiale auch direkt auf sich beziehen, etwa aus Versagungsgründen oder Schuldgefühlen heraus und sich so ganz bewusst selbst verletzen.

Die wahren Handlungsmotivationen bezieht Michael weitgehend aus seinem psychischen Erleben in seiner Kindheit, das sich allerdings anlagebedingt unterdrückt darstellt und sich als Folge sehr leicht autoaggressiv auswirken könnte. Dieses psychische Potenzial ist ein notwendiger Teil für seine emotionalen Aktivitäten und ist solange unproblematisch, wie Michael seine versteckten Aggressionen kontrolliert ausleben kann. Im Falle jedoch, dass Michael Angst vor seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen bzw. vor dem Zulassen und Ausleben habt, könnte Michael mehr oder weniger bewusst Unfälle inszenieren. Ferner müsste Michael mit psychosomatischen Reaktionen rechnen, etwa in Form von Magenleiden (Übersäuerung, Vergiftung, Alkohol-, Drogen- oder Tablettenmissbrauch), Migräne oder Allergien. Ferner besteht anlagebedingt eine Neigung zu Eisenmangel. Wichtig ist von daher, dass Michael seinem Innenleben einen geeigneten Kanal anbietet, denn dann kann er diese Energien sogar schöpferisch nutzen.

 Bei der Erziehung von Michael muss das rechte Maß gefunden werden zwischen Toleranz und Strenge. Michael muss geholfen werden, ein geeignetes Betätigungsfeld zu finden, auf dem er seine Aggressionen konstruktiv ausleben kann.

Psychische Krankheitsdisposition
Falls Michael sich seine frühkindlichen seelischen traumatischen Prägungen bzw. sein Verhältnis zu seiner Mutter nicht bewusst macht, könnten sich unter ungünstigen Umständen diese Themen und Inhalte traumatisieren und etwa zu Angstvorstellungen bis hin zu ernsten Magenleiden führen. Überflüssig werden solche oder ähnliche Krankheitserscheinungen, wenn es Michael gelingt sich mit seiner eigenen Anima auszusöhnen. Dies würde auch bedeuten, dass Michael Nähe, Geborgenheit und Liebe geben und zulassen lernen muss, ohne damit verknüpfte Leistungsanforderungen oder Erwartungen. Den vorhandenen Selbstzerstörungstendenzen kann mit Platinum metallicum D30 sehr gut entsprochen werden. Fragen sollte Michael dazu seinen Arzt oder Heilpraktiker.

 

Schlussgedanke:

Sehr geehrte Frau B.,

alles in allem ist Michaels Horoskop alles andere als leicht; es stellt zwar enorme Entwicklungspotenziale zur Verfügung, doch sind die Stör-momente ebenfalls erheblich. Meiner Meinung nach entscheidend für die Qualität seiner Entwicklung wird sein, inwieweit es ihm gelingen wird, seine Begegnungsoffenheit mental und seelisch tatsächlich zu leben. Dies setzt natürlich Vertrauen und ein harmonisches familiäres Umfeld voraus. Diese Offenheit ist nämlich der Schlüssel für die Überwindung seiner seelischen Engramme! Sicherlich können Sie ihm dabei sehr gut helfen

Die menschliche Natur bzw. das Wunder Mensch ist wohl niemals vollständig zu erfassen, doch hoffe ich, Ihnen mit der vorliegenden Radix-Analyse in der Hinsicht gedient zu haben, dass Sie tiefere Einblicke in die Anlagen und Schicksalsdispositionen von Michael bekommen haben und sich vergegenwärtigen, dass Sie nun wissend wunderbar helfen können, dass sich Michael gemäß seinen Anlagen entwickeln und entfalten kann. Das setzt viel Toleranz und Liebe voraus! Helfen Sie Michael sich mit sich selbst auseinandersetzen, damit er seine Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen kennen und optimieren lernt; denn damit kann er tatsächlich sein Leben bewusst in Richtung positiv verändern, ohne den Umweg über die so genannten Schicksalsfallen machen zu müssen, die über Leid – oder Krankheit - die Bewusstwerdung schließlich doch herbeiführen.

Ich bedanke ich mich für Ihr Vertrauen und stehe Ihnen gern für sämtliche weiteren Fragen, oder auch jährliche Prognosen zur Verfügung, in deren Rahmen natürlich auch ganz persönlichen Probleme, Sorgen oder Anliegen von Michael bearbeitet werden können. Und sollten Sie vor dringenden Entscheidungen oder sonstigen Problemen stehen, dann rufen Sie mich wie bisher einfach an! Meist kann ich in solchen Fällen z.B. auch durch ein Fragehoroskop (Stundenhoroskop) telefonisch schnell und sicher weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen und in geistiger Verbundenheit

 

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